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Die Arbeitswelt von morgen

Die Arbeitswelt von morgen

Arbeitsmodelle der Zukunft

Nichts ist wie es war, nichts bleibt wie es ist. Wir befinden uns im ständigen Wandel, das steht außer Frage, aber was bedeutet das genau und was hat es zur Folge? Vielleicht kennst du schon Begriffe wie „Job Sharing“ oder „Work Life Integration“…Nein? Dann lies weiter und erfahre über die populärsten Trends am Arbeitsmarkt der Zukunft.

 

It’s all about flexibility

Flexible Arbeitszeiten, Gleitzeitmodelle - das steht bei jungen Arbeitnehmern ganz oben auf der Wunschliste. Ein Volltreffer für alle individuellen Biorhythmus. Denn, im Klartext heißt das, ein Arbeitstag muss nicht unbedingt „from nine till five“ ablaufen, sondern kann zum Beispiel Mittags beginnen und dafür später Abends enden. Wichtig: Eine schriftliche Vereinbarung und genaue Angaben bei der Erfassung der Arbeitszeit.

Apropos Zeit: Qualität steht über Quantität - die Leistung zählt immer mehr als die abgesessenen Stunden. Wenn Mitarbeiter früher oft über ihre geleisteten Überstunden beurteilt wurden, geht der Trend heute und in Zukunft hin zu messbarer Leistung. Möglich wird das durch die immer komplexer werdenden Controlling-Instrumente und Messzahlen. 

 

Work Life Integration

Was ist schon Work Life Balance, wenn man Work Life Integration haben kann… Die Grenze zwischen Privatleben und Business verschwindet immer mehr. Verantwortlich dafür ist die digitale Vernetzung auf allen Ebenen. Du hast dich sicherlich auch schon einmal ertappt, deine E-Mails am Feierabend und dein Facebook im Büro zu checken. Work Life Integration zielt darauf ab, Beruf und Privatleben nicht mehr als Konkurrenten zu sehen, sondern einen lockeren Umgang mit beidem zu schaffen. Ein Trend der mit Kompromissen aufräumt und die lang ersehnte Balance zwischen Arbeit und Beruf schaffen will. Das Szenario sieht dann so aus: Der Laptop kommt mit in den Urlaub, der Geburtstag der Tochter kann vom Büro aus organisiert werden. Dieser Trend wird uns allerdings einiges an Disziplin abverlangen, die Kehrseite könnte nämlich zu viel Arbeit in der Freizeit oder umgekehrt sein.

 

Job Sharing

Gerade gut ausgebildete Mütter und Väter profitieren davon. Ein Job wird im Teilzeitmodell mit einem anderen Kollegen geteilt. Der Vorteil: Auch Tätigkeiten, die normalerweise in Teilzeit nicht oder nur schwer zu stämmen wären, sind durch dieses Modell erfolgreich.

 

Komprimierte Arbeitszeit

Jeder zweite Österreicher wünscht sich eine Vier-Tage-Arbeitswoche. Knapp ein Drittel möchte sogar nur drei Tage arbeiten. Tatsächlich gibt es wissenschaftliche Studien, nachdem Menschen produktiver arbeiten, wenn sie ein begrenztes Ausmaß an Arbeitszeit haben. Andere Länder wie Schweden haben bereits ähnliche Konzepte wie den Sechs-Stunden-Tag umgesetzt. Das Ergebnis: Mitarbeiter sind fleißiger und glücklicher, da mehr Zeit für Privates bleibt. 

 

Homeoffice

Auch das Homeoffice gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Ein Modell das auf Vertrauen aufbaut. Es vereint die Vorteile eines fixen Jobs und die einer freiberuflichen Tätigkeit. Immer mehr Unternehmen bieten die Möglichkeit, an bestimmten Tagen von zu Hause aus zu arbeiten. Der Mitarbeiter spart somit Fahrtzeiten und kann sich in der Ruhe des Homeoffice sogar besser konzentrieren.

 

Fazit: 

Die Zukunft bietet Arbeitnehmern und Arbeitgebern mehr Flexibilität und Freiräume. Dass diese Modelle funktionieren, zeigen Vorreiter wie Google oder Länder wie Schweden. Was es aber dazu braucht, ist Vertrauen seitens der Unternehmen und Disziplin, sowie Verantwortung seitens der Mitarbeiter. Dann kann und wird eine Win Win Situation die Leistung durch mehr Freude und Produktivität steigern.