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Novo Holdings erwirbt Mehrheit an Single Use Support aus Kufstein

Die dänische Firma Novo Holdings erwirbt mit 60% die Mehrheit am Kufsteiner Unternehmen Single Use Support und stärkt das Unternehmen beim weiteren Wachstum auf globaler Ebene. Das vor sieben Jahren von Johannes Kirchmair und Thomas Wurm gegründete Unternehmen Single Use Support hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem verlässlichen globalen Player in der Biopharmaindustrie entwickelt und beliefert die größten Unternehmen der Branche. Kunden aus der ganzen Welt vertrauen auf die innovativen Prozesslösungen des Unternehmens aus Tirol.Kurs auf globales WachstumMit Jahreswechsel hatten sich die beiden Gründer aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Die Leitung wurde an den neuen CEO Christian Praxmarer übergeben, der bereits mehrere Jahre in verschiedenen Führungsrollen im Unternehmen tätig war. Ebenso markierte die Eröffnung des neuesten Standorts in den USA im März 2024 einen Meilenstein für weitere Expansion im amerikanischen Markt.Der nächste wichtige Schritt rund um das stetig wachsende Team bei Single Use Support wird nun gesetzt. Der neue Mehrheitseigentümer Novo Holdings unterstützt den gemeinsamen Ausbau einer stärkeren globalen Präsenz, mit Fokus auf die Zielmärkte USA und Asien.Verlässlicher Partner für die ZukunftJohannes Kirchmair und Thomas Wurm werden weiterhin einen Minderheitenanteil am Unternehmen halten: „Mit Novo Holdings haben wir einen langfristigen und stabilen Partner mit an Bord holen können. Wir freuen uns, den weiteren Erfolg zukünftig aus unserer Beraterperspektive begleiten zu dürfen.“Die starke Nachfrage nach Firmenanteilen bei Single Use Support betonte die Wichtigkeit eines zuverlässigen Partners bereits im Vorfeld. Novo Holdings wurde dabei bewusst als neuer Partner gewählt, da die Verbindung mit der Industrie als besonders vielversprechend gilt.Johan Hueffer, Senior Partner, Principal Investments, Novo Holdings, fügt hinzu: Wir freuen uns, den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Single Use Support, einem führenden Anbieter von fortschrittlichen Flüssigkeitsmanagementlösungen, bekannt zu geben. Diese Transaktion stellt eine wichtige und ergänzende Erweiterung unseres schnell wachsenden Portfolios an Life-Science-Tools und -Diagnostika dar und ist unsere erste Mehrheitsbeteiligung in der DACH-Region, einem wichtigen Zentrum für Life Sciences. Diese Investition unterstreicht auch unser Engagement, führende Therapien und Technologien im Gesundheitswesen voranzutreiben.“ Single Use Support beschäftigt mittlerweile fast 200 Mitarbeiter an seinen Standorten in Kufstein, Hall in Tirol sowie Lexington, Massachusetts (USA). Das Unternehmen setzt auch in Zukunft seinen Expansionskurs fort und ist laufend auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, um Innovationen in der Branche voranzutreiben.

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Arbeitsmarktimpuls: Novartis investiert in Tirol und schafft weitere 350 Arbeitsplätze

Mit einer zukunftsweisenden Investition von rund 500 Millionen Euro in die Biopharmazeutika-Produktion in Tirol setzt Novartis ein starkes Signal für Wachstum und Innovation. Dieser Kapitaleinsatz mündet in zwei hochmodernen Zellkulturanlagen, eine in Schaftenau und eine in Kundl, und bringt einen bedeutenden Beschäftigungsschub für die Region: 350 neue Arbeitsplätze entstehen im Zuge dieses Ausbaus.350 Neue Chancen: Arbeitsmarktbelebung durch NovartisNovartis stärkt seine Präsenz in Österreich mit einer Gesamtinvestition von etwa 500 Millionen Euro, die auf den Ausbau der Biopharmazeutika-Produktion an zwei Standorten in Tirol – Schaftenau und Kundl – abzielt. Diese gezielten Investitionen sind Teil der strategischen Ausrichtung des Unternehmens und unterstreichen sein Engagement, die Versorgung mit innovativen Medikamenten zu optimieren. Die Anlage in Schaftenau wird bereits im Sommer 2024 ihren Betrieb aufnehmen, während die Anlage in Kundl für Herbst 2025 geplant ist. Insgesamt werden durch diese Expansion 350 neue, qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.Kundl und Schaftenau: Zwei Orte, Eine VisionDie beiden Standorte Kundl und Schaftenau werden durch die neuen Anlagen zu einem der führenden Biotechnologie-Hubs in Europa aufgewertet. Die hochautomatisierten Produktionsstätten werden monoklonale und biospezifische Antikörper sowie andere Zellkulturprodukte herstellen, wodurch die bestehenden Kapazitäten signifikant erweitert werden. Im Einklang mit den Zielen der Nachhaltigkeit werden die neuen Anlagen zudem energieeffizient betrieben, mit einem um 40 % reduzierten Wärmeenergie- und 25 % geringeren Stromverbrauch.Video zum Standort Kundl