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Weiterbildung in Teilzeit 2026: Wer zögert, geht leer aus.

Du willst Dich weiterbilden, ohne Deinen Job aufzugeben? Dann zählt ab jetzt jede Woche. Seit 8. Juni 2026 ist die alte Bildungsteilzeit Geschichte. An ihre Stelle tritt die Weiterbildungsteilzeit – mit höheren Hürden, einem gedeckelten Budget und ohne Rechtsanspruch. Wer zu lange überlegt, verliert: nicht den Job, aber die Förderung.Die Idee bleibt dieselbe: Arbeitszeit reduzieren, sich qualifizieren, einen Teil des Verdienstentfalls vom AMS ersetzt bekommen. Nur die Spielregeln sind strenger. Worauf es jetzt ankommt – und warum Tempo zählt.Das ändert sich konkretZwölf Monate Vorlauf: Die Förderung gibt es nur, wenn Du mindestens zwölf Monate ununterbrochen beim aktuellen Arbeitgeber vollversicherungspflichtig beschäftigt warst. Früher reichten sechs.Vier Jahre für Akademiker: Mit abgeschlossenem Master- oder Diplomstudium brauchst Du vier Jahre vollversicherungspflichtige Beschäftigung – davon zwölf Monate beim aktuellen Betrieb.Arbeitszeit klar geregelt: Du reduzierst zwischen 25 und 50 Prozent Deiner Normalarbeitszeit. Unter zehn Wochenstunden darfst Du dabei nicht fallen.Mehr Lernnachweis: Mindestens zehn Stunden pro Woche in Präsenz oder Live-Online, beim Studium zehn ECTS pro Semester. Mit Betreuungspflichten für Kinder unter sieben Jahren sind es acht Stunden bzw. acht ECTS.Sperrfrist nach der Karenz: Direkt aus der Elternkarenz in die geförderte Weiterbildungsteilzeit? Geht nicht mehr. Dazwischen müssen 26 Wochen liegen.150 Millionen – und dann ist SchlussDie brisanteste Änderung steht nicht bei den Voraussetzungen. Sie steht im Budget.Für Weiterbildungszeit und Weiterbildungsteilzeit zusammen stehen dem AMS bundesweit maximal 150 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Mehr nicht.Für Dich heißt das: First come, first served. Plane Deine Höherqualifizierung, stelle den Antrag rechtzeitig über MeinAMS – und schiebe ihn nicht auf die lange Bank. Ist der Topf leer, gibt es keinen Cent mehr. Einen Rechtsanspruch auf die Förderung hast Du nämlich nicht.

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Tirols Lehrstellen-Dilemma: Warum Jugendliche die Lehre meiden

Tirols Wirtschaft hat ein Problem: Nie gab es mehr offene Lehrstellen – und nie weniger Jugendliche, die sie besetzen wollen. Im Februar 2026 standen 1.169 Ausbildungsplätze nur 465 Bewerber:innen gegenüber, während immer mehr junge Menschen auf höhere Abschlüsse setzen.Im Februar 2026 boten Tirols Betriebe 1.169 Lehrstellen an – ein Rekordplus von 11,1 % gegenüber dem Vorjahr. Doch nur 465 Jugendliche suchten eine duale Ausbildung. Gleichzeitig zeigt sich: Nur noch 40,3 % der arbeitslosen unter 25-Jährigen verfügen maximal über einen Pflichtschulabschluss. Die Folge: Während Akademiker:innen eine Arbeitslosenquote von nur 2,0 % genießen, fehlen Handwerk, Gastronomie und Handel dringend Nachwuchs. Besonders in Tourismus-Hochburgen wie Landeck (-17,5 % Arbeitslosigkeit) oder Schwaz (-4,4 %) werden viele Jobs nur saisonal besetzt, obwohl die Lehre dauerhafte Perspektiven bietet. Die Zahlen hinter dem TrendLehrstellen-Rekord: 1.169 offene Stellen, aber nur 465 Suchende (+5,7 %)Qualifikationslücke: Immer mehr Jugendliche wählen Matura oder StudiumRegionale Unterschiede: Landeck/Imst profitieren von Saisonkräften, Innsbruck (+6,1 %) und Kufstein (+2,0 %) kämpfen mit steigender ArbeitslosigkeitBranchen unter Druck:Bau: 4.259 Arbeitslose, aber viele Stellen unbesetztHandel: +2,3 % Arbeitslose, aber +32,6 % neue StellenGastronomie: +5,8 % Beschäftigte, doch meist saisonalmeinbezirk.atWarum das problematisch ist „Wir haben die Stellen, aber zu wenige passende Bewerber:innen“, warnt das AMS Tirol. Die duale Ausbildung gilt als Erfolgsmodell – doch ohne Nachwuchs drohen Betrieben langfristig leere Werkbänke und Küchen.Fazit: Zeit zum Umdenken Tirols Wirtschaft braucht eine Kehrtwende: weg von der Fixierung auf Saisonkräfte, hin zu einer Stärkung der dualen Ausbildung. Sonst geht der Region nicht nur Know-how verloren, sondern auch die Chance, junge Menschen langfristig zu binden.

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Die Zukunft gestalten: Wie automation.eXpress in Fachkräfte von morgen investiert

Seit vergangenen Herbst ist Simon Hager der erste Lehrling bei automation.eXpress in Langkampfen, einem Unternehmen, das sich an der Spitze der Automatisierungstechnologie bewegt. Unter der Anleitung von Ausbilder Martin Pfluger taucht Simon in die faszinierende Welt der Mechatronik ein, mit einem besonderen Fokus auf Robotik und SPS. Dies markiert den Beginn einer ambitionierten Initiative des Unternehmens, hoch spezialisierte Fachkräfte für die Zukunft zu schulen.Bei automation.eXpress ist man es gewohnt, flexibel auf die Anforderungen des Marktes zu reagieren. Diese Anpassungsfähigkeit, eine Kernphilosophie des Unternehmens, prägt auch maßgeblich die hochwertige Ausbildung der Lehrlinge.Individuelle Förderung und Flexibilität in der AusbildungMartin Pfluger bringt diesen Ansatz deutlich zum Ausdruck: "Ein festes Schema für die Ausbildung gibt es bei uns nicht. Unsere Flexibilität erlaubt es uns, ganz individuell auf jeden Lehrling einzugehen und ihn in seinen Stärken zu fördern sowie seine Leidenschaften zu unterstützen. So können wir gezielt dort ansetzen, wo der Lehrling das größte Interesse und die stärksten Fähigkeiten hat." Diese maßgeschneiderte und reaktionsfähige Ausbildungsstrategie ermöglicht es Simon und zukünftigen Lehrlingen, ihre Ausbildung optimal zu gestalten und sich in Bereichen zu spezialisieren, die für ihre berufliche Laufbahn besonders relevant sind.Lernen im Herzen der TechnologieDie Ausbildung zum Mechatroniker für Automatisierung bei automation.eXpress ist tief in der Praxis verankert. Lehrlinge wie Simon arbeiten von Beginn an im Team mit erfahrenen Gesellen und lernen alle Arbeitsabläufe aus erster Hand. "Wir arbeiten nicht nur an typischen Lehrlingsaufgaben, sondern sind direkt in Projekte eingebunden", teilt Simon seine Erfahrungen. Besonders hervorgehoben wird der Zugang zu neuen Technologien, wie 3D-Druck und modernster Robotik, der den Lehrlingen einen Vorsprung in der Branche gibt.