1.000 Arbeitsplätze für Kirchbichl: Balmung baut HorizonQuarter image
Arbeitgeber im Fokus

1.000 Arbeitsplätze für Kirchbichl: Balmung baut HorizonQuarter

Auf einer ehemaligen Industriebrache in Kirchbichl entsteht ein Großprojekt, das den regionalen Arbeitsmarkt nachhaltig prägen wird: Das „HorizonQuarter“ soll in der Endausbaustufe Raum für bis zu 1.000 Arbeitsplätze bieten. Hinter der Investition von über 110 Millionen Euro steht das Tiroler Familienunternehmen Balmung Medical Gruppe. Mit der Fertigstellung der ersten Logistikhalle und dem Baustart des markanten Bürokomplexes rückt das primäre Ziel des Unternehmens näher: Management, Verwaltung und Logistik sollen künftig an einem zentralen Standort verschmelzen.Strategischer Impuls für den WirtschaftsstandortDie massive Zentralisierung stärkt das Tiroler Unterland als Knotenpunkt der Gesundheitsbranche. Für Engelbert Leobacher, geschäftsführender Gesellschafter von Balmung, ist das Projekt ein zentraler Baustein, um „die internationale Expansionsstrategie langfristig zu sichern“. Durch die Zusammenlegung der Kernbereiche verankert das Unternehmen ein logistisches Schwergewicht im internationalen Medizinhandel fest in der Region.Auch von politischer Seite wird diese Entwicklung gestützt: Laut Landeshauptmann Anton Mattle schaffe das Vorhaben „hochwertige und zukunftssichere Arbeitsplätze in der Region“ und stärke Tirol nachhaltig als Life-Science-Standort.Nach Angaben von Balmung fließen neben den reinen Betriebsabläufen auch forschungsnahe Projekte und neue Gesundheitsinitiativen in das Konzept ein. Für den lokalen Arbeitsmarkt bedeutet das eine spürbare Erweiterung: Neben klassischen Lagerberufen entsteht ein breiter Mix aus qualifizierten Positionen in Logistik, Management und Entwicklung.

50 Jahre Unterberger: Vom Kufsteiner Autohaus zum Top-Arbeitgeber für 1.000 Menschen image
Tiroler Erfolgsgeschichten

50 Jahre Unterberger: Vom Kufsteiner Autohaus zum Top-Arbeitgeber für 1.000 Menschen

Was 1976 mit fünf Angestellten in Kufstein begann, ist ein halbes Jahrhundert später zu einem der größten Automobilhändler Österreichs und Süddeutschlands herangewachsen. Mit 27 Standorten, einer erfolgreichen Immobilien-Sparte und 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern feiert die Unterberger Gruppe Jubiläum. Doch wie tickt das wirtschaftliche Schwergewicht als Arbeitgeber? Ein Blick hinter die Kulissen.Wer an Unternehmensgruppen mit über einer halben Milliarde Euro Jahresumsatz denkt, hat oft anonyme Konzernstrukturen vor Augen. Bei der Unterberger Gruppe, die im abgelaufenen Jahr 561 Millionen Euro in den Bereichen Automobile, Immobilien und Beteiligungen erwirtschaftete, geht man bewusst einen anderen Weg. Das Unternehmen wird von den geschäftsführenden Gesellschaftern Gerald, Dieter, Fritz jun. und Florian Unterberger gemeinsam mit Geschäftsführer Josef Gruber operativ geführt – und dieser familiäre Kern soll für die Belegschaft spürbar bleiben.

Wie STIHL Tirol in Langkampfen die Weichen auf Zukunft stellt image
Tiroler Erfolgsgeschichten

Wie STIHL Tirol in Langkampfen die Weichen auf Zukunft stellt

Die internationale Industrie steht unter Druck – globale Krisen, veränderte Märkte und technologischer Wandel fordern Unternehmen weltweit heraus. Doch anstatt abzuwarten, geht der Gartengeräte-Spezialist STIHL Tirol in Langkampfen aktiv in die Offensive. Mit einem soliden Jahresumsatz im Rücken, einer klaren Fokussierung im Konzern und wegweisenden Investitionen in Automatisierung und regionale Kooperationen zeigt das Vorzeigeunternehmen, wie moderne Standortsicherung in Tirol heute aussieht.Stabilität inmitten globaler MarktdynamikenEin Blick auf die nackten Zahlen verrät: Das Tiroler Unterland verfügt weiterhin über starke wirtschaftliche Leuchttürme. Mit einem Umsatz von 853 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2025 blickt STIHL Tirol auf eine solide Performance zurück. Ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zeigt deutlich, dass die Produkte aus Langkampfen – insbesondere die stark nachgefragten Akku-Technologien wie Rasenmäher und Heckenschneider – im internationalen Premiumsegment hoch im Kurs stehen.Dennoch ordnet das Management diese Zahlen mit dem nötigen Realismus und kaufmännischer Weitsicht ein. Nach intensiven Wachstumsphasen und getrieben durch temporäre Sondereffekte im vergangenen Jahr stellt sich das Unternehmen bewusst auf ein anspruchsvolleres globales Umfeld ein.

Frauen in der Technik: Wie SPIEGLTEC in Tirol Barrieren abbaut image
Arbeitgeber im Fokus

Frauen in der Technik: Wie SPIEGLTEC in Tirol Barrieren abbaut

In einer Branche, die noch immer von Männern dominiert wird, setzt der Tiroler Generalplaner SPIEGLTEC auf gelebte Chancengleichheit. Zum Internationalen Frauentag zeigt das Unternehmen, wie flexible Arbeitsmodelle und Mentoring mehr Frauen für technische Berufe begeistern – direkt vor der Haustür.„Hier zählt Kompetenz, nicht das Geschlecht“ Magdalena Hohlrieder arbeitet als Process & Mechanical Engineer am Standort Kundl und weiß: „Bei uns entscheidet Engagement, nicht das Geschlecht.“ Sie schätzt besonders die individuellen Arbeitszeiten und Homeoffice-Optionen, die ihr helfen, Beruf und Privatleben zu vereinen. „Als Frau in der Technik braucht es Vorbilder – und genau die finden junge Kolleginnen hier.“Flexibilität macht’s möglich Christine Skrabl, alleinerziehende Mutter und Ingenieurin in Brixlegg, bestätigt: „Ohne flexible Arbeitsmodelle wäre mein Job als Vollzeit-Ingenieurin kaum möglich. Hier kann ich Familie und Karriere unter einen Hut bringen – und das in einem Umfeld, das mich fördert.“Vorbilder schaffen Perspektiven Mit einem Frauenanteil von 22 Prozent liegt SPIEGLTEC über dem Branchendurchschnitt. Doch das Unternehmen will mehr: „Wir setzen auf frühe Förderung, etwa durch Schulkooperationen und den Girls’ Day“*, sagt Geschäftsführer Christian Peintner. Ziel ist es, traditionelle Rollenbilder aufubrechen und Mädchen schon früh für MINT-Berufe zu begeistern.Warum das wichtig ist22 % Frauenanteil – ein guter Start, aber noch ausbaufähig.Flexible Arbeitszeiten und Mentoring stärken langfristige Karrieren.Initiativen wie der Girls’ Day machen Technik für junge Frauen erlebbar.Fazit: SPIEGLTEC beweist, dass Technik auch in Tirol kein Männerberuf sein muss – wenn Vertrauen, Förderung und moderne Arbeitsbedingungen stimmen.